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Service IA · Haute-Nendaz, VS

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Le Bisse Cognitif

Kapitel 01

Von Belfort nach Nendaz

11 Min. Lesezeit

Ich bin in Porrentruy geboren, im Schweizer Jura, und aufgewachsen bin ich jenseits der Grenze, in Belfort, in den 1970er-Jahren. Eine mittelgrosse Stadt im Osten Frankreichs: knapp fünfzigtausend Einwohner, Alstom und Peugeot in der Rolle der grossen Häuser, eine Durchgangslage zwischen Lothringen, dem Elsass und der Franche-Comté. Und, wie überall in den mittelgrossen französischen Städten jener Zeit, ein Horizont, der sich von selbst verstand: Paris. Das jakobinische Modell kannte keine Zwischentöne. Die anspruchsvollen Studiengänge, die Karrieren, die etwas galten, das Jahrhundert, das gerade entstand, all das spielte sich in der Hauptstadt ab. Man verliess Belfort, wie man einen Zug nimmt, ohne sich zu fragen, ob es eine andere Richtung gäbe.

Ich bin dem vorgezeichneten Weg gefolgt. Strassburg, Lille, Bordeaux, schliesslich Paris, jede Etappe dichter und besser vernetzt als die vorherige, bis der Moment kam, in dem die Pariser Verdichtung als die natürliche Bedingung für alles Weitere erschien. Dort habe ich ein digitales Unternehmen gegründet, das ich auf hundertzwanzig Mitarbeitende in drei Ländern gebracht habe und das heute zu einer Schweizer Gruppe gehört. Paris hat mir eine Ausbildung gegeben, renommierte Arbeitgeber, einen internationalen Werdegang. Und dann, mit den Jahren, das Bewusstsein einer Verschiebung. Ich würde nicht so weit gehen, von Entwurzelung zu sprechen: Ich liebte, was ich tat, und ich liebte die Städte, in denen ich es tat. Aber der Ort, an dem ich lebte, und jener, dem ich etwas zuordnete, das mir gehörte, waren nicht derselbe.

Dieser Ort war Haute-Nendaz. Mein Onkel besass dort ein Haus, in das er uns als Kinder für die Skiferien einlud. Dort habe ich zum ersten Mal ernsthaft auf die Walliser Gipfel geschaut und mir versprochen, wie man sich solche Kinderversprechen macht, deren Tragweite man nicht ermisst, hier eines Tages zu kaufen. Kaufen bedeutete damals in meiner Vorstellung einen Zweitwohnsitz; das war die höchste Projektion, die man vernünftigerweise formen konnte. Sich fest in einem Alpendorf auf fast 1400 Metern niederzulassen, mehrere Stunden von jeder europäischen Hauptstadt entfernt, ergab schlicht keinen Sinn in der Ökonomie hochqualifizierter Dienstleistungen, wie ich sie später ausübte. Um einen Kunden zu beruhigen, ein Team zu führen, an den Gesprächen teilzuhaben, die zählten, musste man in der Stadt sein. Niemand empfand das als Zwang. Es war die Luft, die man atmete.

Zwei technologische Umbrüche haben das verändert. Zuerst die Telearbeit, deren Gebrauch sich nach 2020 verbreitete. Sie lockerte den Zwang, ohne ihn aufzuheben: Man konnte aus der Ferne arbeiten, aber die Vorstellung, dass diese Distanz folgenlos bliebe, blieb suspekt, in den Augen der Arbeitgeber ebenso wie der Kunden. Dann die generative künstliche Intelligenz, jünger und, wie ich glaube, tiefgreifender. Sie erlaubt nicht nur die Distanz; sie beseitigt einen Teil der Gründe, aus denen die Distanz als nachteilig galt. Ein qualifiziertes, gut ausgestattetes Team erbringt heute von überall aus eine Arbeit, die sich nicht mehr wesentlich von jener unterscheidet, die es in einer grossen Wirtschaftsmetropole leisten würde. Die Bewegung ist nicht abgeschlossen, aber sie ist bereits sichtbar. Und der steuerliche Rahmen, der solche Wege gangbar macht, sei es die interkantonale Niederlassung eines Schweizer Ansässigen oder die Wohnsitznahme einer international qualifizierten Person, hat sich in den letzten Jahren hinreichend gefestigt, um darauf zu bauen; ich komme in Kapitel 13 darauf zurück.

Dieser Wandel hat es mir erlaubt, das Versprechen einzulösen, allerdings anders als geplant. Ich bin nicht gekommen, um Fensterläden zu kaufen, die elf von zwölf Monaten geschlossen bleiben. Ich habe mich mit meiner Frau und unseren beiden jüngsten Kindern niedergelassen, um am Leben eines Dorfes und eines Kantons teilzuhaben, nicht nur aus der Ferne. Die drei älteren Kinder sind in Paris geblieben. Meine Tätigkeit als Berater für künstliche Intelligenz ist im Wallis ansässig und bedient Schweizer und internationale Kunden. Der vollständige Weg ergibt Folgendes: Porrentruy, Belfort, Strassburg, Lille, Bordeaux, Paris, Rückkehr in die Schweiz, und schliesslich der Berg. Was die Stadtgrösse betrifft, ist das ein Abstieg. Ich erlebe es als das genaue Gegenteil.

Wenn ich diesen Essay mit diesem Werdegang eröffne, dann nicht, weil ich ihn für vorbildlich hielte. Das ist er nicht, und jeder hat seinen eigenen, geformt aus seinen Zwängen und seinen Freiheiten. Aber er stellt die Frage, die mich durch dieses ganze Buch hindurch beschäftigt: Warum wird ein Weg, der vor zwanzig Jahren nahezu unverständlich gewesen wäre, für eine wachsende Zahl von Menschen zu einer realistischen Option? Und was ändert das für die Gebiete, die fähig sind, sie aufzunehmen?

Was die Walliser schon immer wussten

Durch die Gemeinde, in der ich lebe, verläuft ein Bewässerungskanal, den man den bisse Vieux nennt – einen jener traditionellen Walliser Wasserläufe, die das Wasser der Höhe zu den Feldern führen. Seine erste schriftliche Erwähnung liegt vor 1658¹. Er nimmt sein Wasser viel weiter oben, an der Printze, und leitet es im freien Gefälle, entlang eines geduldigen, mehrere Kilometer langen Verlaufs, bis zu den Wiesen, Obstgärten und Weiden von Haute-Nendaz und Basse-Nendaz. Ohne ihn würden diese Böden fast nichts hergeben: Der Regen reicht auf dieser Höhe nicht aus, um wachsen zu lassen, was dort angebaut wird. Mit ihm haben sie vier Jahrhunderte lang Familien ernährt.

Man ordnet die bisses gern dem Folklorehaften zu. Damit verkennt man, was sie sind: eine Technologie der Umverteilung. Ein bisse holt das Wasser dort, wo es reichlich vorhanden ist, am Gletscher, am Hochgebirgsbach, und bringt es dorthin, wo es fehlt, wo aber der Boden fruchtbar ist. Er produziert nichts selbst; er verlagert. Und diese Verlagerung, die geringfügig wirkt, hat die gesamte traditionelle Alpwirtschaft getragen: den Weinbau am Hang, die Mähwiesen, die Dörfer, die von beidem lebten.

Diese Intelligenz ist alt. Die ersten bezeugten bisses reichen ins Mittelalter zurück, und die Regeln, die sie am Leben erhalten, wurden teils schon im fünfzehnten Jahrhundert schriftlich festgehalten. In Törbel, im Oberwallis, hat der Gemeinschaftsvertrag von 1483 zur Nutzung von Wasser, Wäldern und Alpweiden fünf Jahrhunderte lang Bestand gehabt. Genau diesen Fall, unter anderem, kam Elinor Ostrom untersuchen, und er nährte die Theorie der Gemeingüter, die ihr 2009 den Wirtschaftsnobelpreis einbrachte². Für die Generationen, die sie gruben und dann unterhielten, waren die bisses nie poetische Gegenstände. Es waren Vorrichtungen, zugleich technisch, wirtschaftlich und institutionell, Infrastrukturen der Daseinsvorsorge im striktesten Sinn.

Wenn ich diesen Kanal an die Schwelle des Essays stelle, dann weil er dabei hilft zu erkennen, was sich gerade jetzt abspielt, in einem ganz anderen Massstab.

Ein anderes Wasser, das wieder herabfliesst

Ein Jahrhundert lang hat sich die weltweite wirtschaftliche Intelligenz wie Wasser aus der Höhe verhalten. Sie hat sich in einer Handvoll urbaner Zentren angesammelt, die die Talente, die Kapitalien, die Hochschulen, die Konzernsitze, die Netzwerke von Fachkollegen an sich zogen. Diese Standorte funktionierten wie Reservoirs ohne Abflusskanal: Was in Genf, London oder San Francisco entstand, blieb dort, es sei denn, man kam persönlich, um es zu holen. Das taten die Generationen, die fortzogen. Das ging ich nach Paris zu tun.

Die generative künstliche Intelligenz verändert diese Mechanik, und wir ermessen die Tragweite dieses Wandels kaum. Sie nimmt die in den grossen urbanen Reservoirs angesammelte Intelligenz, die Textkorpora, die erprobten Methoden, das abgelagerte Fachwissen, und macht sie, zu drastisch gesunkenen Grenzkosten, dort verfügbar, wo sie fehlte: in den Tälern, in Kanzleien mit vier Mitarbeitenden, in Unternehmen, die zu klein sind, um sich die grossen Namen der Beratungsbranche zu leisten. Sie erzeugt kein Fachwissen. Die Metropolen werden es weiterhin in Massen hervorbringen, und ihr kognitives Kapital wird noch lange dichter bleiben als anderswo. Was sie tut, ist, das umzuverteilen, was sich bislang nicht umverteilte.

Konkret erbringt ein in der Höhe niedergelassener Berater heute, was vor fünf Jahren ein kleines Team leistete. Ein Treuhandbüro mit vier Personen bearbeitet Mandate, die gestern noch internationalen Kanzleien vorbehalten waren. Ein Arzt im Tal verfügt über Fähigkeiten zur Dokumentenanalyse, wie sie keine Spitalbibliothek je besass. Und spiegelbildlich hört die Konkurrenz, die allein auf Kostenunterschieden oder auf der Generik standardisierter Lösungen beruhte, die Offshore-Entwicklung, die austauschbare SaaS-Plattform, die Billigagentur, auf, das schlagende Argument zu sein, das sie geworden war; der Vorteil besteht fort, wird aber wieder anfechtbar. Ein qualifiziertes, gut unterstütztes Schweizer Team gewinnt wirtschaftliche Bedingungen zurück, die ihm seit der Industrialisierung der Dienstleistungen nicht mehr zugänglich waren.

Die generative KI ist der kognitive bisse unserer Zeit. Und das Wallis ist, durch das, was ihm seine Geschichte hinterlassen hat, wohl das Gebiet Westeuropas, das am besten aufgestellt ist, um zu verstehen, was sie zu leisten vermag, und um daraus etwas zu machen.

Warum jetzt

Das Fenster ist offen; garantiert ist es nicht. Es zeigt sich schon in den Zahlen: Jedes Jahr lassen sich Hunderte von Waadtländern und Genfern im Kanton nieder, mehrere Tausend über das Jahrzehnt kumuliert³. Es zeigt sich in individuellen Werdegängen wie dem meinen, und in einer Verschiebung, die in der öffentlichen Debatte noch keinen Namen hat, sich aber, Fall für Fall, in allen qualifizierten Berufen feststellen lässt. Die Gebiete, die sich jetzt positionieren, werden diese Bewegung aufnehmen; jene, die abwarten, werden erben, was übrig bleibt.

Das Fenster verdankt sich einer Konjunktion, und Konjunktionen halten nicht ewig. Die Technologie ist ausgereift, mittlerweile auch von Nicht-Fachleuten nutzbar: Das ist die sichtbarste Bedingung. Zur gleichen Zeit, diskreter, halten die grossen Metropolen ihre Talente schlechter: wegen der Immobilienkosten, einer sich verschlechternden Lebensqualität und dem Hin und Her zwischen Telearbeit und Präsenz, ohne dass jemand wüsste, wie lange das anhält. Und die Politik interessiert sich noch für das Gebiet, eine Aufmerksamkeit, die andere Dringlichkeiten irgendwann beanspruchen werden. Diese Bedingungen werden sich nicht auf Bestellung wieder ausrichten. Jetzt, zur Mitte des Jahrzehnts, werden die Entscheidungen getroffen, oder eben nicht getroffen, die den Walliser Weg für die nächsten fünfzehn oder zwanzig Jahre bestimmen.

Die Falle des falschen Dilemmas

Vor einer solchen Öffnung liegt der unmittelbare Reflex darin, sie in die alte Debatte einzuordnen, die die Walliser Diskussion schon zu lange strukturiert: Tradition oder Moderne, die bisses verteidigen oder die Glasfaser verlegen, die bourgeoisies erhalten oder die Verwaltung modernisieren, die Folklore bewahren oder sich an internationalen Standards ausrichten.

Ich halte diesen Gegensatz für falsch, und das nicht aus intellektueller Bequemlichkeit, sondern aus Kenntnis dessen, was die Walliser Tradition konkret ist. Eine bourgeoisie, ein consortage, eine Alpgenossenschaft gehören nicht ins Museum. Es sind Governance-Institutionen, die seit Jahrhunderten Probleme lösen, welche die urbane Moderne kaum zu formulieren weiss: gemeinsam über die Nutzung einer endlichen Ressource entscheiden, eine kollektive Investition über mehrere Generationen erhalten, ohne sie zu verkaufen oder zu verstaatlichen, das Recht jedes Einzelnen mit dem Wohl aller verbinden.

Genau das aber sind die Fragen, die der digitale Wandel heute stellt, mit einer bislang unerhörten Dringlichkeit. Wem gehören die Daten, und die Modelle? Wer entscheidet über ihre Nutzung, und wer steht dafür langfristig ein? Nimmt man die Walliser Tradition für das, was sie ist, eine erprobte Erfahrung des Regierens statt ein unter Glas gestelltes Erbe, dann ändert sich das Verhältnis zur Moderne grundlegend. Es geht nicht mehr darum, zu bewahren, sondern zu aktivieren.

Ich bestehe auf einem Punkt: Das Bild des bisse ist nicht schmückendes Beiwerk. Der steinerne bisse und der kognitive bisse gehorchen derselben Mechanik. Eine Ressource dort erfassen, wo sie reichlich vorhanden ist, sie dorthin leiten, wo sie fehlt, sie nach allen bekannten Regeln verteilen, sie unterhalten, die Verantwortung dafür weitergeben. Was die Walliser sieben Jahrhunderte lang mit dem Wasser getan haben, können sie mit der Intelligenz wiederholen. Sie haben sogar einen seltenen Vorteil: Diese Logik müssen sie nicht erst erfinden. Sie ist in ihre lebendigen Institutionen eingeschrieben.

Eine These

Diese Intuition ist es, die die folgenden Seiten entfalten. Hier ist sie, so klar, wie ich sie zu formulieren vermag:

Das Wallis muss nicht zwischen Tradition und Moderne wählen. Es hat die historische Gelegenheit, aus seiner Tradition die eigentliche Infrastruktur seiner Moderne zu machen. Die künstliche Intelligenz verteilt auf kognitiver Ebene um, was die urbanen Zentren ein Jahrhundert lang konzentriert haben, und sie tut dies nach einer Logik, welche die Walliser Institutionen seit siebenhundert Jahren in einem anderen Bereich praktizieren. Die Gelegenheit beruht auf einer dem Kanton eigenen Konstellation: einem seltenen institutionellen Regime, einer reichlichen und dekarbonisierten Energie, einer alpinen Geografie, die im Zeitalter des Klimas und der Berechnung wieder zum Vorteil wird, einem noch lebendigen Verhältnis zum Gemeinsamen, Sprachen und Fertigkeiten, die das Digitale dokumentieren und weitergeben kann, statt sie zu erodieren. Diese Konstellation trifft, durch einen Zufall, den die Geschichte uns nicht schuldete, mit dem industriellen und politischen Moment zusammen, den wir gerade erleben. Sie zu ergreifen setzt klare Entscheidungen voraus. Sie zu verpassen wäre ein Fehler ohne Entschuldigung, weil die Zutaten vorhanden waren.

Diese These vertrete ich vor einem bestimmten Leser: demjenigen, der entscheidet, oder der bei Entscheidungen Gewicht hat. Im Staatsrat und im Grossen Rat, in den Dienststellen der Kantonsverwaltung, in den bourgeoisies und ihrem Verband, an der Walliser Handels- und Industriekammer, in den landwirtschaftlichen Branchenorganisationen, am Spital Wallis, an der HES-SO Valais-Wallis und am Idiap, in den Gemeinden und ihren Dachverbänden, bei den Sozialpartnern, und in den Unternehmen, die den wirtschaftlichen Stoff des Kantons ausmachen. Ich schreibe weder für eine akademische Jury noch für einen Leser aus der Metropole, den die Alpen für eine Saison ablenken würden. Ich schreibe für jene, die sich für den Weg des Gebiets einsetzen und verstehen wollen, was geschieht, und was sich daraus machen lässt. Sollte sich das breite Westschweizer Publikum darin wiederfinden, umso besser, und das wäre kein Zufall: Was hier auf dem Spiel steht, betrifft die ganze Romandie, und darüber hinaus jene alpinen Gebiete Europas, die auf das Wallis blicken wie auf etwas, das man versuchen könnte.

Eine Haltung, und eine Methode

Ich beginne dort, wo ich lebe, und damit, wie ich dazu kam, dort zu leben. Das ist eine Haltung, bewusst gewählt. Es ist vor allem eine Methode: Fragen des Gebiets lassen sich weder von Genf noch von Bern aus gut behandeln. Sie werden dort behandelt, an den versants, wo sie sich stellen – jenen Hängen und Talflanken, die im Wallis zugleich Landschaft und Lebensraum sind –, weil sich dort, gemeinsam, die Institution, das Gedächtnis und die Entscheidung finden.

Und es sind, nebenbei bemerkt, eben diese versants, über die die bisses führen. Oberhalb meines Hauses verläuft die Glasfaser wenige Meter vom bisse Vieux entfernt. Zwei parallele Kanäle, der alte und der neue, die denselben Hang hinabführen, ohne dass jemand daran dächte, sie zusammen zu betrachten. Dieser Essay ist aus dieser Unaufmerksamkeit entstanden, und aus dem Wunsch, ihr abzuhelfen.

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Die französische Fassung ist massgebend.